Kleine History der Eierschule und einige gern besuchte Objekte

1. Gründung

Die Schule wurde 1958 als Fachschule für Erfassung und Aufkauf landwirtschaftlicher Produkte gegründet. Ihre Abgänger hatten die Aufgabe bei den Bauern (LPGs existierten nur vereinzelt) Milch, Stroh; Heu, Schweine, Rinder, Geflügel, und natürlich auch Eier (daher der spätere Schulname - Eierschule) qualitätsgerecht aufzukaufen. Der Standort waren zunächst ein paar barackenähnliche Gebäude in Brieselang nördlich von Berlin. Der Bedarf an Aufkäufern war allerdings sehr stark .Mit dem Freiwerden der alten Webschule in Greiz erfolgte aus diesem Grund ein gewaltiger Schulumzug nach Thüringen . Mit Material, Studenten, Möbeln, Lehrern und deren Familien usw. .Um den Bedarf an Aufkäufern decken zu können wurden außerdem eine ganze Reihe Außenstellen für die Ausbildung der Fernstudenten gegründet (Erfurt, Dresden, Leipzig, Magdeburg - Frohse, Oranienburg - Luisenhof, Rostock - Warnemünde).

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2. Weitere Entwicklung
Der Umzug erfolgte mit der 7. Matrikel. Die Ausbildung verlief noch ein paar Jahre wie folgt. Die ersten beiden Studienjahre als Direktstudium in Greiz und das Dritte wurde zum Praktikumsjahr umgestaltet. Das heißt die Studenten arbeiteten in ihren Delegierungsbetrieben und kamen einige mal zu Vorlesungen und Prüfungen an die Außenstellen Magdeburg. Das ging etwa bis 1974. Mit der 17. Matrikel erfolgte eine Trennung der Ausbildung in Ingenieurökonomie und Technik. Die Ingenieurökonomen fanden ihre Arbeitsplätze in den Betrieben der Lagerwirtschaft, die Ingenieure in der Mischfutter und Mühlenindustrie.
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3. Ausländerstudium
In Greiz wurde eine Studentin aus der Mongolei, eine aus Namibia, 2 aus Angola, 12 Ägypter und 7 Kubaner aufgenommen. Bis auf die Kubaner mit ihren schwachen Voraussetzungen gab es dabei keinerlei Schwierigkeiten.
 
History erstellt von Tilo Walz

   

Der Studentenkeller


Auf den Bild (ca. von 1986) seht Ihr meine Wenigkeit (Cody) mit dem damaligen Kellerchef Frank hinter der Theke des Studentenkellers in unserer Eierschule zu Greiz.

Hier wurden in der Eierschule die größten Partys gefeiert. Höhepunkte waren immer der 11.11. jeden Jahres, die Immatrikulations-Feiern, der Abschluss der Studententage und sowie auch noch viele andere Anlässe. Der Keller hatte aber nur 3 mal in der Woche geöffnet (Montag, Mittwoch und Freitag), so musste man an den restlichen Tagen auf andere Lokalitäten ausweichen.

 
 

Wo ging ein Eierschüler am zweit liebsten hin um sein schmales Stipendium unter die Leute zu bringen:
Die erste Adresse war hier der Goethepark, eine halbe Minute von Wohnheim Thälmannstraße zu laufen und ca. 10 Minuten von Wohnheim Bebelstraße. Zu verachten waren aber auch nicht der club 18 und das Trocadero (Hatte leider erst ab 20:00 offen). Von beiden gibt es hier leider keine Bilder.

 







Die etwas noblere Kneipe, Der Schloßkeller