Von dem großen Eierschulentreffen 2005 in Alt Jabel in der Griesen Gegend in Mecklenburg

 
 
Tjcha liebe
Eierschüler und
Sympathisanten
der Eierschule
das war es nun
leider schon wieder.
Das Treffen 2005 ist
schon Geschichte.
 

Auf dem neben stehende
Bild warten wir auf den Bus nach Dömitz um auf den Elbedampfer anheuern.
 

Das untere Bild zeigt uns
wieder beim Verlassen
des Dampfers in Dömitz.

 

Wie in jedem Jahr war es am endlich wieder so weit. Das große Eierschulentreffen fand vom 30.09.2005  bis 02.10.2005 im Dörfchen Alt Jabel in der Griesen Gegend in Südwestmecklenburg statt.
An dem Freitag, trudelten ab 18:00 Uhr in der Nähe der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis 24:00 Uhr über 2 Dutzend Eierschüler ein. Nach dem Einloggen beim Kalfaktor Schnulli belegten wir erst mal fix die Doppelstockbetten der Bungalowsiedlung „Waldschule Alt Jabel“. Diese Siedlung ein ehemaliges Kinderferienlager hatte gleich jeden mit dem unverwechselbaren DDR-Charme mit Sanitärbaracke, Appellplatz und Raucherinsel in Bann gezogen.
Danach rückten erst mal alle in die nahe gelegene Gaststätte „Mannes Bergstübchen“ ein. Da viele ein ganzes Jahr nichts von einander gehört hatten begann dort wie immer das übliche Spiel. Das waren die Fragen, wie geht, was macht die zweite Million, ist das erste Urenkelchen schon da, wann war deine letzte Schönheitsoperation oder was machen Prostata, Zucker und Gicht. Im Bergstübchen hielten wir uns ungefähr bis 2:00 Uhr auf und wechselten dann rüber zur Waldschule. Dort hatte Heiko (unser Schiwi) eine sehr angenehme Überraschung für uns. Im Kofferraum seines Autos lagerten einige Kleinigkeiten diverser genialer Getränke wie Whisky, Rum, Klarer, Brauner, Sekt und auch noch andere Sorten. Anlässlich der Hochzeit von Heiko und Henne (aber nicht miteinander) hatten sie zu einer nachmitternächtlichen Nachfeier gebeten. So schenkten die Beiden bis ca. 5:00 Uhr noch ein bisschen Getränke aus. Das war dann auch ein schöner Ausklang für den ersten Tag.

Am zweiten Tag, dem Sonnabend, schlichen  gegen 7:00 Uhr schon wieder die ersten Eierschüler über den Appellplatz zur Sanitärbaracke um einen Platz unter einer der 2 Duschen zu ergattern. Nach einen guten Frühstück in der Waldschule sind wir mit Klaus dem Busfahrer nach Dömitz an der Elbe gefahren. Dort heuerten wir gegen 11:00 als Leichtmatrosen auf einen Elbedampfer an. Den Dampfer mussten wir auf der Schiffsfahrt von Dömitz nach Hitzacker mit einer Reisegruppe aus Baden teilen. Diese Gruppe lernte dann auch bald den Shanty-Chor der Eierschule unter Leitung von Doc Erde kennen. Unser Mitreisenden waren von unseren gefühlsvoll vorgetragenen Seemannsliedern nicht so sehr begeistert. Das letzte Drittel der Hinfahrt auf der Elbe wurde die Zwischentür zum Hinterdeck abgeschlossen, so daß wir ungestört Proben konnten. Mit dem Wetter hatten wir sehr großes Glück. Es regnete nur in Strömen. Hätte ja auch sein können ein Tunami oder ein Hurrikan bricht aus bzw. auf der Elbe ist massenhaft Treibeis unterwegs. Damit fiel der geplante Landgang in Hitzacker flach und da wir nun die einzigen Passagiere auf dem Elbekreuzfahrtschiff waren (die Badener hatten planmäßig abgeheuert) wurde gleich wieder die Rückfahrt angetreten. Hier gab es jetzt für alle Eierschüler einen lecker Kesselgulasch zum Mittag. Danach kriegten einige von uns einen leichten Schwächeanfall und nickten auf den Bänken unter Deck etwas ab. In Dömitz gegen 14:30 Uhr wieder angekommen hatten wir mit dem Wetter immer noch unwahrscheinlich viel Glück. Jetzt mussten wir aber den Landgang bei dem strömenden Regen antreten, denn Busfahrer Klaus war erst um 16:00 Uhr zurück bestellt worden. Der Schnulli empfahl  uns da ein gemütliches Nichtraucher-Restaurant das Scheunen-Cafe. Dort stellten wir uns als Musikschüler vor, welches den Restaurantchef  sehr erfreute. Glücklicherweise mussten wir keine Kostproben unseres Könnens geben. Nach etwas Kaffee und selbst gemachten Kuchen sammelte uns Busfahrer Klaus wieder ein und lieferte uns in Alt Jabel in der Waldschule ab.
Die Zeit bis 19:00 Uhr zum Abendessen und der Disco in der Pfarrscheune überbrückten Einige mit alten Geschichten erzählen.  Andere machten sich Landfein oder testeten noch mal die Doppelstockbetten. Das Buffet, welches in der Pfarrscheune dann gab war sehr sehr gut sowie auch die anschließende Disco ebenfalls sehr sehr gut. Der DJ traf voll unseren Geschmack und spielte auch jeden Wunsch von Rammstein bis zum blödesten Schlager. Zu etwas späterer Stunde, der Regen hatte inzwischen aufgehört, zündete Schnulli vor der Glastür der Scheune mit einem großen Stamm Kiefer ein Schwedenfeuer an. Das gab der Abschlussfeier für dieses Jahr noch ein besonderes Flair. Gegen 3:00 Uhr war aber dann endgültig Feierabend.
An letzen Tag dem Sonntag das alte Spiel, vielleicht etwas Frühstück und langsames Verabschieden. Damit war ab 10:00 Uhr das Eierschulentreffen von Alt Jabel 2005 gegessen.
Nochmals vielen Dank an Jörg Schulenburg unsren Schnulli, der sich bei der Organisation sehr viel Mühe gegeben hat.

Jens Kothke